Die CDU im Regionalausschuss Vier- und Marschlande
Die CDU ist in den Vier- und Marschlanden die bestimmende politische Kraft. Im Regionalausschuss versucht die CDU die Interessen der Bürger im Landgebiet zu vertreten. In der Vergangenheit konnten wir viele Erfolge verbuchen. Doch manchmal muss man auch Kompromisse eingehen, teils weil wir im Regionalauschuss auf die Zusammenarbeit mit anderen Parteien angeweisen sind, teils weil man die Vorgaben der Verwaltung dem entgegen stehen.
Eine wesentliche Grundlage unseres Erfolges ist die starke Verankerung in der Bevölkerung und die regelmäßige Rückmeldung von den Bürgern. Um Ihnen eine kurzen Überblick über die aktuellen Themen im Regionalausschuss zu geben, folgt ein kurze Auflistung. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Aktuelle Themen:
Für ältere Beiträge schauen Sie bitte in unser Archiv
Tideelbe
Hochwasserschutz und das Ökosystem Elbe haben für die Vier- und Marschländer eine hohe Bedeutung. Die Diskussionen um die Elbvertiefung und den Klimawandel werden im Landgebiet mit großem Interesse wahrgenommen. Im Regionalausschuss hat die CDU-Fraktion mit großer Spannung dem sehr fundierten Vortrag von Herrn Dipl.-Ing. Glindemann, dem verantwortlichen Leiter für den Bereich Strombau in der Hamburg Port Authority, verfolgt.
Die Erhöhung des Tidehubs in den letzten Jahrzehnten, hervorgerufen durch eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen wie z.B. Eindeichungen, Absperrungen oder Fahrrinnenanpassungen, und der Anstieg des Meeresspiegels in Folge der Klimaerwärmung machen einen Aktionsplan zur nachhaltigen Entwicklung der Tideelbe nötig. Um der Verlandung durch Sedimenten mit dem sog. Tidal Pumping Prozess und immer schneller und immer höher auflaufenden Sturmfluten entgegenzuwirken, sind verschiedene Strombaumaßnahmen unausweichlich. Eine Optimierung des Sedimentmanagement soll verhindern, dass die Baggermengen, die aus dem Hamburger Hafen entfernt und an die Landesgrenze gebracht werden, schon mit der nächsten Flut wieder zurücktreiben. Daher ist die Verbringung in die Nordsee geplant. Im Bereich der Elbmündung soll durch verschiedene Maßnahmen die einschwingende Tideenergie gedämpft werden.
Die Vier- und Marschlande sind an einem anderem Punkt betroffen. Zwischen Glückstadt und Geesthacht will man das Tidepotential erhöhen, d.h. man gibt der Elbe mehr Freiraum um sich auszubreiten. Wichtig ist dabei eine enge Zusammenarbeit zwischen Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg. Um auch die diese Bundesländer für Maßnahmen zu sensibilisieren, ist es wichtig, in Hamburg erste Maßnahmen umzusetzen. Verschiedene Szenarien wurden von der HPA entwickelt, wie man einen Anstieg des Tidehubs begrenzen kann. Hierbei bieten z.B. die Hafenbereiche wie die Billwerder Bucht oder die Hafen City umsetzbare Möglichkeiten. Wie das Hamburger Abendblatt im April 2008 berichtete, könnte ein Süßwasserwatt am Kreetsand bzw. bei der Spadenländer Spitze eine weitere Maßnahme sein. Zurzeit sind jedoch die Rückdeichung des Spadenländer Ausschlags oder die teilweise Wiederanbindung der Doveelbe nur Szenarien, die in den nächsten Jahren weiter geprüft, konkretisiert oder verworfen werden können.
Für weitere Informationen zum Thema Tideelbe empfehlen wir Ihnen die Webseite www.tideelbe.de


